Lockenstab vs. Warmluftbürste

Wer kennt es nicht: Während Frauen mit Locken ständig über Probleme mit der krausen Haarpracht klagen, würden die meisten sich wenigstens hin und wieder sehr über natürliche Locken oder Wellen freuen. Immerhin ist lockiges Haar bereits seit der Antike ein Sinnbild für weibliche Schönheit. Im alten Griechenland war die "Calamis", die Frisier-Sklavin, für die Lockenpracht ihrer Herrin zuständig.
Glücklicherweise gibt es heute Mittel und Wege, sich auch ohne Sklavin schnell eine prächtige Lockenmähne zuzulegen; Lockenstäbe sind hierfür das bekannteste Werkzeug. Doch immer wieder gerät der Lockenstab in Verruf. Was ist dran an den Vorwürfen, er schädige das Haar? Und welcher Lockenstab ist für dich geeignet? Mittlerweile gibt es unzählige verschiedene Arten, angefangen beim einfachen runden Stab mit oder ohne Clip über das Kreppeisen bis hin zur Warmluftbürste. Wie soll man da das richtige Gerät für sich finden?

Schädigt der Lockenstab das Haar?

In den Weiten des Internets finden sich immer wieder schockierende Berichte über Lockenstäbe, die ihren Besitzerinnen buchstäblich die Haare vom Kopf gebrannt haben. Allerdings darf man in dieser Hinsicht beruhigt sein. Neue Lockenstäbe verursachen höchst selten derartige Schäden am Haar. Doch wie sieht es mit der Haargesundheit aus, wenn man sich über einen längeren Zeitraum hinweg immer wieder die Haare lockt?
Diese Frage lässt sich nicht allgemein beantworten. Die individuelle Haarstruktur und -Gesundheit spielt eine große Rolle bei der Frage, ob der Lockenstab die Haare schädigt oder nicht. Feines Haar oder eine durch Blondierung vorbelastete Mähne können durch häufige Benutzung eines Lockenstabs angegriffen werden. Die Hitze kann in das bereits geschädigte Haar eindringen - die Folge sind Frizz und Haarbruch.
Sind die Haare jedoch gesund und werden regelmäßig gepflegt, spricht nichts gegen die Anwendung des Lockenstabs.

Wie wird der Lockenstab richtig angewandt?

Besonders wichtig ist die Verwendung eines Hitzeschutzsprays, damit dein Haar nicht unnötig belastet wird. Außerdem sollte der Lockenstab nicht voll aufgedreht werden, denn je mehr Hitze an das Haar kommt, umso höher ist das Risiko für Hitzeschäden. Für die meisten Haartypen reichen 180° völlig aus. Deshalb solltest du beim Kauf eines Lockenstabs darauf achten, dass die Hitze verstellbar ist. Gerade feines und empfindliches Haar sollte nicht zu heiß behandelt werden.
Es empfiehlt sich, vor allem langes Haar in mehrere Sektionen einzuteilen und dann jede Strähne einzeln um den Lockenstab zu drehen. Um einen besonders tollen Effekt zu erzielen, solltest du die Locken auf der von dir aus gesehen rechten Seite mit und auf der linken Seite gegen den Uhrzeigersinn um den Stab wickeln.

Welcher Lockenstab ist für dich geeignet?

Es gibt mittlerweile die verschiedensten Arten von Lockenstäben für die unterschiedlichsten Arten von Locken oder Wellen. Für die Entscheidung, welchen Lockenstab du dir zulegen möchtest, solltest du dir zunächst überlegen, welche Art von Locken du gerne haben möchtest. Sollen es lieber kleine Kringellöckchen sein oder sanfte Beachwaves?
Hast du kurzes Haar, solltest du dir lieber einen schmalen Lockenstab zulegen. Auch für feines Haar ist ein schmales Gerät besser geeignet, damit sich die Hitze gleichmäßig verteilen kann. Wer allerdings bereits Locken hat und seiner Naturmähne den letzten Schliff verpassen möchte, legt sich am besten einen breiten Lockenstab zu, denn hier ist die Anliegefläche größer als bei einem schmalen Modell und die von Natur aus feuchtigkeitsarmen Haare werden durch die verkürzte Behandlungsdauer geschont. Auch für langes Haar sind breite Lockenstäbe besser geeignet.

Die Frage nach dem Preis

Der Preis spielt beim Kauf eines Lockenstabs eine wichtige Rolle. Allgemein lässt sich sagen, dass man bereits für 30 bis 60 Euro einen anständigen Lockenstab von einer guten Marke bekommen kann. Profi-Geräte, die in vielen Friseursalons zum Einsatz kommen, sind ab etwa 150 Euro erhältlich.
Letztendlich ist es deine Entscheidung, wie viel Geld du in deinen Lockenstab investieren möchtest. Eine gute Einschätzung bekommst du, wenn du dich fragst, wie oft du den Lockenstab verwenden möchtest. Soll er regelmäßig, vielleicht täglich zum Einsatz kommen? Dann lohnt es sich womöglich, etwas tiefer in die Tasche zu greifen und in ein Gerät zu investieren, das sich nicht nur schnell aufheizt, sondern auch lange halten wird. Beim täglichen Locken ist es nervig und zeitaufwändig, wenn du einen Lockenstab hast, der sehr lange braucht, bis er die richtige Temperatur erreicht hat. Moderne Lockenstäbe der mittleren Preisklasse brauchen um die drei Minuten um sich aufzuheizen, während Profilockenstäbe bereits nach 20 Sekunden einsatzbereit sein können. Außerdem verpassen Lockenstäbe für Profis dem Haar eine Extraportion Glanz, denn sie sind oft mit Ionen-Technologie oder Infrarot-Wärme ausgestattet, die verhindern, dass das Haar zu stark austrocknet oder sich statisch auflädt.
Hast du hingegen vor, dir die Haare nur zu besonderen Anlässen, vielleicht nur ein- bis zweimal im Monat, zu locken, reicht ein günstigeres Modell vollkommen aus.
Woran du allerdings auf keinen Fall sparen solltest, ist die Beschichtung. Keramik oder Teflon sorgen dafür, dass das Haar zusätzlich geschont wird. Die meisten neueren Lockenstäbe haben standardmäßig eine solche Beschichtung, du solltest aber zur Sicherheit darauf achten und auf Lockenstäbe mit Metallspitze verzichten.
Ein weiterer Punkt, auf den du achten solltest, ist die einfache Handhabung. Der Lockenstab sollte nicht zu schwer sein, ein ausreichend langes Kabel und ein drehbares Kabelgelenk besitzen. Manche Modelle werden außerdem mit einer Aufbewahrungstasche und einem Ständer zum Abkühlen verkauft, was ebenfalls sehr hilfreich ist.

Verschiedene Lockenstäbe

Nicht nur der Preis und die Qualität des Lockenstabs sind wichtig, sondern natürlich auch die Art von Locken, die du erhältst. Da gibt es, wie bereits erwähnt, die verschiedensten Formen. Bevor du dich also für ein Modell entscheidest, solltest du dir darüber Gedanken machen, welches Ergebnis du erzielen möchtest. Sollen es sanfte Wellen sein oder richtige Korkenzieherlocken?

Mit oder ohne Clip?

Interessant sind Lockenstäbe mit einem sogenannten Clip, der die Strähne am Stab fixiert und es dir damit erspart, sie selbst festzuhalten. Das hat den Vorteil, dass du weniger Gefahr läufst dich zu verbrennen und nicht ständig beide Hände benutzen musst. Der Nachteil ist allerdings, dass die Locken nicht ganz so ebenmäßig aussehen wie bei einem Lockenstab ohne Clip. Du kannst natürlich einen Handschuh verwenden, wenn du dich für einen Lockenstab ohne Clip entscheidest, um dich vor Verbrennungen zu schützen. Oftmals ist ein solcher Handschuh bereits im Paket inbegriffen. Der Handschuh kann dich unter Umständen allerdings auch behindern, da du weniger Gefühl in den Fingern haben wirst.

Konische oder gerade Form?

Ebenfalls eine Frage der Ästhetik ist die Form des Lockenstabs. Viele Frauen, die großen Wert auf das natürliche Aussehen ihrer Locken legen, bevorzugen konisch geformte, also nach vorne hin spitz zulaufende Lockenstäbe. Hier kann die Locke bis zu den Haarspitzen gedreht werden und wird nach unten hin enger. Ein kleiner Nachteil der konischen Form ist allerdings die etwas schwierigere Handhabung, da die ganze Strähne schnell mal vom Lockenstab rutschen kann. Deshalb sind Anfänger, aber auch Fans von großen Beachwaves mit einem geraden Lockenstab besser dran.

Der doppelte Lockenstab

Ein etwas außergewöhnlicheres Modell ist der doppelte Lockenstab, bei dem man die einzelnen Strähnen in einer Acht um beide Stäbe wickelt. Heraus kommen sehr natürlich wirkende weil ungleichmäßige Locken. Es ist aber auch möglich, nur einen der beiden Stäbe zu verwenden. Das Ergebnis sind dann kleine Ringellocken. Der doppelte Lockenstab ist also eine interessante Alternative zum klassischen Stab, allerdings ist die Handhabung zunächst ungewohnt und ein Handschuh ist hier unerlässlich, da die Gefahr sich zu verbrennen deutlich höher ist als beim einfachen Lockenstab.

Der Autocurler

Eine richtige Innovation sind die sogenannten Autocurler, die dir das Aufdrehen auf den Stab abnehmen und dir somit auch mögliche Verbrennungen ersparen. Zusätzlich gibt es auch Geräte, die das Haar mit Hilfe von Wasserdampf in Form bringen und es so zusätzlich schonen. Diese Lockendreher ziehen die Haarsträhnen selbst ein - zumindest ist das der Idealfall. Hier gehen die Meinungen der Anwenderinnen aber sehr weit auseinander. Während manche auf die Lockendreher schwören, kommen andere damit überhaupt nicht klar. Ein weiterer Nachteil gegenüber den herkömmlichen Lockenstäben ist der Preis: Autocurler kosten zwischen 50 und 200 Euro und sind damit eine stolze Investition.

Der Perlenlockenstab

Noch relativ neu und unbekannt ist der sogenannte Perlen- oder Seifenblasenlockenstab. Mit seiner Hilfe erzeugst du Locken, die besonders natürlich aussehen, da du die Haare unregelmäßig um den Stab wickeln kannst.

Die Warmluftbürste als Alternative zum Lockenstab

Während Lockenstäbe lediglich die Funktion erfüllen, die Haare in eine lockige bis wellige Form zu bringen, kann die Warmluftbürste mehr: Sie föhnt die nassen Haare trocken und bringt sie gleichzeitig in die gewünschte Form - egal, ob glatt, lockig oder wellig. Die Handhabung ist dabei einfach: Das Haar wird auf die Bürste gewickelt. Die Borsten sorgen dafür, dass die Strähnen entwirrt und in Form geföhnt werden, der Feuchtigkeitsentzug garantiert einen stundenlangen Halt. Gegenüber dem Lockenstab hat die Warmluftbürste einen klaren Vorteil: Sie greift das Haar weniger an, denn die Temperaturen sind deutlich niedriger. Außerdem sorgt sie für eine Extraportion Volumen. Um dir die Arbeit zu erleichtern, solltest du beim Kauf darauf achten, dass die Bürste rotiert - am besten in beide Richtungen, damit du dein Haar sowohl nach innen als auch nach außen drehen kannst. Auch Warmluftbürsten können mit Ionen-Funktion und Keramikbeschichtung ausgestattet sein, was das Haar schont und für mehr Geschmeidigkeit und Glanz sorgt. Einige Modelle haben sogar eine Kaltluftstufe, die besonders schonend auf das Haar wirkt.
Der Nachteil gegenüber dem Glätteisen ist allerdings, dass die Locken, die du mit einer Warmluftbürste geformt hast, deutlich schwerer zu stylen sind und auch weniger lange halten. Meist ist nach einigen Stunden von den Locken nicht mehr viel übrig. Vor allem bei kleinen Locken sind herkömmlichen Lockenstäbe eindeutig im Vorteil. Sanfte Wellen oder gedrehte Haarspitzen können allerdings auch mit der Warmluftbürste bis zu mehrere Tage halten.

Kuscheltiere und Teddybären sind für Kinder extrem wichtig. Sie sind Freund und Tröster in einem und auf verschiedenen Ebenen wichtig für die Entwicklung. Das Kuscheltier wird ebenso zum Schmusen genommen, wie auch für Rollenspiele verwendet. Selbst Erwachsene sind von Teddybären fasziniert. Viele verwenden sie als Dekorationsobjekte, einige wenige sammeln sogar Teddybären.

Riesenteddys

Eine besondere Art des Teddybären ist der Riesen Teddybär. Von einem Riesenteddy spricht man ab einer Größe von etwa einem Meter. Viele dieser XXL-Teddybären sogar erreichen eine Größe zwischen 1,50 m und 2 m. Die allergrößten Bären sind sogar deutlich größer als 2 Meter hoch, kosten aber auch dementsprechend.

Nicht einfach so kaufen

Wenn es darum geht, einen Riesenbären zu erwerben, so sollte man einige Punkte beachten, um die nötige Qualität zu erwerben. Denn leider werden der europäische und insbesondere der deutsche Markt von Stofftieren aus asiatischen Teddyfabriken überschwemmt. Häufig (jedoch nicht immer) sind diese Kuscheltiere von minderer Qualität und dazu nicht selten mit Schadstoffen belastet. Immerhin sind a) die Grenzwerte in den asiatischen Ländern oft deutlich höher, als es bei uns in Europa der Fall ist und b) sind die Kontrollen auch bei weitem nicht so streng. Erkennen kann man dies unter anderem an der Tatsache, dass viele Produkte aus dem asiatischen Raum das CE Zeichen tragen, ohne tatsächlich die dafür nötigen Kriterien zu erfüllen. Wir haben mit den Experten von dieser Internetseite über Teddybären gesprochen, worauf noch beim Kauf zu achten ist.

So erkennt man Qualität

Insbesondere am Stoff und Fell eines Teddybären, sowie an seiner Verarbeitung, kann man die Qualität erkennen.
Prüfen Sie zuerst das Fell. Sollte es sich ablösen, wenn man daran zupft oder reibt, ist der Teddybär mangelhaft. Insbesondere kleine Kinder nehmen den Teddybären häufig in den Mund. Wenn so eine Fluse in den Hals gerät, kann das Kind ersticken.
Riechen Sie an dem Fell. Riecht es merkwürdig, vielleicht sogar chemisch, kann es unter Umständen belastet sein. Lassen Sie in diesem Fall die Finger von diesem Teddybären.
Schauen Sie sich genau die Nähte an. Sie sollten fest vernäht und nicht locker sein, damit das Kind nicht an die lose Füllung des Teddys kommen kann, denn hier droht wieder Erstickungsgefahr.
Schauen Sie sich alle Kleinteile genau an. Knöpfe, Augen und eventuell die Nase müssen fest vernäht sein. Auch diese Teile werden häufig in den Mund genommen und können verschluckt werden. Sehr junge Kinder stecken sich Kleinteile auch oft in die Nase und die Ohren. Am besten ist es, den Teddy alle paar Wochen auf diesen Punkt hin zu überprüfen.
Darüber hinaus sollte ein Kuscheltier von hoher Qualität die deutschen Prüfsiegel GS (geprüfte Sicherheit) und TÜV (technischer Überwachungsverein) aufweisen.
Je größer der Bär ist, umso wichtiger ist der Brandschutz. Es gibt, insbesondere aus dem asiatischen Raum, immer noch Teddybären die beim kleinsten Funken hell auflodern. Achten Sie also vor allem bei größeren Kuscheltieren und Teddybären auf Qualität. Im Zweifel erwerben Sie lieber einen Bären, der eine Nummer kleiner ist, aber dafür von einer hochwertigen deutschen Teddymanufaktur gefertigt wurde.